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Mittwoch, 15. Juni 2016

Ich habe ein Update die Liebe betreffend zu machen :-)

Schon Anfang letzten Jahres habe ich durch einen Zufall einen Mann kennen gelernt. Wir standen uns zufällig in einem Bücherladen gegenüber und kamen ins Gespräch, am Ende tauschten wir dann Telefonnummern aus.

Ich stellte schnell fest, dass man mit ihm ganz erstaunlich gut reden konnte, wir schrieben und telefonierten oft. Ich hatte recht schnell schon das seltene Gefühl von Seelenverwandtschaft...gleiche Vorstellungen, ähnliche Interessen, es gab immer sooo viel zu quatschen...

Wir haben uns auch einige Male getroffen, irgendwie aber nie an etwas anderes als platonische Freundschaft gedacht. Ich war auch innerlich noch völlig eingenommen vom Papa meiner Prinzessin und absolut nicht geneigt, etwas Neues in Erwägung zu ziehen, vielleicht lag es daran. Und auch sonst gab es einige chaotische Irrungen und Wirrungen beiderseits...Wir waren wirklich völlig auf einer Welle, aber ich war nicht wirklich sein und er war eigentlich nicht mein Typ :-)


Im Prinzip verging so das ganze Jahr 2015. Wir sprachen wirklich über alles und jeden, auch oft über die Liebe und wie wir uns diese vorstellten, doch ich war immer sicher, dass der Funke fehlte und dass der auch nicht mehr überspringen würde.

Er hatte mittlerweile durch unsere Treffen auch meine Kleine kennen gelernt, bei den Beiden war es hingegen Liebe auf den ersten Blick. Ich habe noch nie zuvor...und auch danach nie wieder...erlebt, dass sie einem unbekannten Menschen sofort freudestrahlend in die Arme lief. Sie ist ansonsten Fremden gegenüber eher zurückhaltend, doch bei ihm war es anders.

Irgendwann Ende des Jahres entschieden wir ziemlich spontan, zusammen auf den Weihnachtsmarkt zu fahren. Entgegen seiner sonstigen Gewohnheiten fuhr er an diesem Tag mit dem Zug, vielleicht ein Zeichen dass auch sonst irgendwie alles anders war...denn das war es für mich. Es war offener, entspannter, wärmer...ich nahm nur eine leichte Veränderung wahr, worüber wir sogar noch sprachen, mass dem aber noch keine allzu große Bedeutung zu.

Wir trafen uns trotzdem kurz danach...alleine...wieder. Das war glaube ich der Tag, wo ich begann zu registrieren, dass sich etwas verändert hatte an meinen Gefühlen. Wann es bei ihm begann, weiß ich gar nicht so genau!

Bald erneutes Treffen, der erste Kuss, ich war wie auf Wolken, alles stimmte plötzlich und war sonnenklar, jedes Bauchgefühl sagte dazu auch ja und fragte mich, warum ich das Naheliegendste nie gesehen hatte :-)


Das mit uns geht jetzt seit vier Monaten und es geht sehr gut. Es gab schon einige Auf und Abs, es ist nicht so einfach, wenn man sich aufgrund räumlicher Entfernung meistens nur an den Wochenenden sehen kann und dazu noch mein Job als alleinerziehende Mutter kommt, die nicht mal eben die Möglichkeit hat, sich alleine treffen zu können...da ist halt so gut wie immer mein kleiner Wirbelwind dabei. Mit diesem Umstand und damit, dass Zeit ein absolut unbezahlbar kostbares Gut ist, kommt er wirklich gut zurecht. Er selbst hat (noch?) keine Kinder und ich finde es immer wieder erstaunlich, wie er mit dem Chaosalltag, der hier mit einem Kleinkind halt herrscht, ruhig und gelassen umgeht und zusehens immer besser und geübter darin wird :-) Das zeigt mir auch dass wir ihm wirklich wichtig sind.

Auch gelegentliche Launen und Zweifel meinerseits wischt er meistens gleich wieder vom Tisch...ich komme gar nicht dazu, sie groß aufkommen zu lassen!! Er lässt mich auch so wie ich bin ohne da groß was verdrehen zu wollen...sogar wenn ich, durch den Alltag oder was sonst eben so alles bei einer Fernbeziehung dazwischen kommt, wieder mal völlig überzogen genervt reagiere, sagt er noch “war doch gar nix“ :-)

Mir war es auch sehr wichtig, keine erneute Pleite zu erleben und es langsam angehen zu lassen und ich finde es toll, dass er mir jegliche Zeit und jeden Freiraum lässt, den ich brauche. Ich habe wirklich das Gefühl, er könnte der (zweite) Richtige sein. Auch wird es mit der Zeit immer nur noch besser und schöner, auch die Räuberprinzessin scheint das so zu empfinden...das ist ein richtig gutes Zeichen.

Es scheint, 2016 ist mein Jahr. So soll es sein so kann es bleiben...!


Donnerstag, 24. September 2015

Unser größter Wunsch...mehr Mobilität

Okay. Eigentlich müsste ich sagen MEIN größter Wunsch, weil meine kleine Prinzessin zwar mit anderthalb sehr sprachgewandt ist, aber natürlich noch nicht in der Lage ist, ihren größten Wunsch zu formulieren. Darum habe ich mir mal ihren Kopf zerbrochen ;-)

So habe ich aufgrund einer Einladung zu einer Bloggerparade mit dem Thema "Wir lassen Kinderträume wahr werden" sehr lange und sorgfältig überlegt, was meiner Kleinen wohl langfristig die größte Freude machen könnte. Da gäbe es sicher einiges an Spielzeug, Inneneinrichtung, Kinderzimmergestaltung und so weiter und so fort, aber was würde ihr wohl in ihrem Kinder-und Jugendalter am meisten Zufriedenheit verschaffen? Was könnte ihr wirklich eine sinnvolle Freude, Hilfe und Unterstützung bieten?

Unser aktuell hauptsächliches Fortbewegungsmittel
Dazu muss ich erstmal kurz etwas ausholen:
Ich habe in meiner Vergangenheit eher düstere Erfahrungen mit dem Thema Führerschein gemacht. Ungern erinnere ich mich an etliche Fahrstunden bei einem fast im Rentenalter angekommenen Fahrlehrer, der wohl nicht viel Lust hatte, sich mit Engagement mit mir zu beschäftigen. Er schrie nur rum, war gemein zu mir und sagte, dass ich es niemals schaffen würde, diesen Lappen zu bekommen, weil meine Einschätzung von Entfernungen sowie meine (als Linkshänder oft vorhandene...) Rechts-Links-Schwäche zu gravierend seien.
Da ich jung und noch recht naiv war, glaubte ich ihm aufs Wort. Nach jeder Fahrstunde war ich am Heulen und am Boden zerstört.
Diese Erfahrung war so gravierend, dass ich nie wieder in Angriff nahm, es erneut zu versuchen.


Kann ich wirklich nicht Auto fahren?


Zur Ergänzung lässt sich noch sagen, dass die Fahrschule später sehr schlechte Bewertungen bekam, weil sie wohl häufig versuchte, jungen und unerfahrenen Fahrschülern unnötig viele Fahrstunden aufzuschwatzen mit der Begründung, sie würden es nie lernen, wenn dann nur mit ganz viel Übung.
Mittlerweile haben die auch zugemacht.

An dieser Erfahrung hatte ich wirklich immer zu knapsen. Es konnte doch nicht sein, dass ich, die ich doch sonst wahrlich nicht auf den Kopf gefallen bin, diesen verdammten Führerschein nicht schaffen konnte. Unzählige Menschen sagten mir auch, dass die Probleme, die ich hatte, mit der Fahrerfahrung weggehen oder sich zumindest stark verbessern.

Trotzdem traute ich mich nie, das wieder anzugehen aus Angst, der Fahrlehrer könnte doch Recht gehabt haben und ich würde es erneut nicht schaffen!

Nun aber bin ich Mutter und habe Verantwortung. Seitdem spiele ich im Kopf immer wieder mit dem Gedanken, in wie vielen Beziehungen meine Tochter (und ich) es leichter hätten, wenn ich Auto fahren könnte:


  • Wir wohnen in einem Stadtteil mit dorfähnlichen Busverbindungen. Selbst um z.B. in die Innenstadt (knappe 8 km) zu gelangen, müssen wir mindestens 50 Minuten mit zweimal Umsteigen fahren. Wie soll das werden, wenn meine Kleine älter wird und ihre Freunde treffen möchte? Das wird sie doch frustrieren, wenn sie da erstmal stundenlang durch die Weltgeschichte eiern muss. Es frustriert ja mich als Erwachsene schon oft! Ich würde schon gerne die Möglichkeit haben, da später auch mal Taxi spielen zu können! 
  • Ich könnte sehr viel mehr Geld verdienen, wenn ich einen Führerschein hätte, da sich damit der ganze Bereich der ambulanten Pflege für mich auftun würde. Auch in vielen sonstigen Einrichtungen wird der Führerschein vorausgesetzt. Außerdem wären viele Entfernungen, die ich im Moment einfach nicht bewältigen kann und wegen denen ich etliche tolle Stellen ablehnen musste, einfach viel leichter machbar. 
  • Mehr Geld für mich = sorgenfreieres Leben für meine Prinzessin und die Möglichkeit, ihr viele viele Wünsche zu erfüllen!
  • Die Freizeitgestaltung wäre leichter. Im Moment muss ich ja tierisch viel Zeit nur für die Fahrten kalkulieren. Überhaupt geht ein großer Teil unserer Zeit für das ewige Fahren drauf. Wer will schon nur drin oder in der nächsten Umgebung seine Zeit verbingen? Wir definitiv nicht! Wir fahren viel mit dem Fahrrad, aber alles ist damit eben auch nicht machbar. Gerade da wir hier in einer Umgebung mit sehr vielen Höhenmetern leben.
  • Tägliche Erledigungen, vor allem aber das Einkaufen, würden wesentlich weniger Zeit in Anspruch nehmen.
  • Weniger Zeit für Alltagskram = mehr Zeit für meine Tochter!
  • Urlaube müssten nicht mehr danach geplant werden, ob das Ziel mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar ist. Selbst WENN es das ist, könnten wir auch viel mehr Sachen einpacken. Denn im Moment muss ein großer Rucksack reichen.
  • Alles in Allem wären wir einfach unabhängiger und freier in unseren Planungen.

Aus diesen ganzen Gründen glaube ich, dass ich meiner Kleinen mit einem Führerschein langfristig die größte Freude machen könnte.
Ja, es fällt mir tierisch schwer, das nochmal anzugehen. Aber ich bin sicher, ich schaff das!

Da ich das Geld, was wir haben, für den Monat benötige und außerdem für meine Prinzessin spare, habe ich einfach keine Kohle, um das anzugehen! Ein wenig konnte ich trotzdem schon zur Seite legen, ich denke ich bräuchte 1000-1500€, um ernsthaft diesen Plan in die Tat umsetzen zu können.

Da kam mir dieses Gewinnspiel gerade recht :-)

Bitte votet HIER für die Unabhängigkeit meiner kleinen Prinzessin von den öffentlichen Verkehrsmitteln!



Montag, 24. August 2015

Ich bin eine Rabenmutter , weil...Top Ten!

Letztens in einem meiner liebsten Foren hatten wir das Thema, warum man sich selber als Rabenmutter sieht. 


Da waren ganz schön interessante Dinge dabei. Bei vielen habe ich mich wirklich ernsthaft gefragt, warum eine Mutter deswegen eine Rabenmutter sein soll, aber jeder Mensch tickt ja anders. Vielleicht finden andere dafür ja MEINE Gründe übertrieben.

Hier also nun die Top Ten der Dinge, wegen denen ICH mich als Rabenmutter sehe, bzw. wegen denen ich zwischendurch mal ein schlechtes Gewissen habe. Sie sind abfallend geordnet, das heißt  das Schlimmste kommt zuerst.


Bevor ich jetzt beginne, möchte ich euch bitten, weiter unten auch die positiven Gegenstücke zu lesen...☺

  1. Seit ungefähr einem Monat lasse ich meine Kleine öfters mal am Wochenende morgens im Bett Heidi auf You Tube gucken, nur damit ich noch 10 Minuten dösen kann.
  2. Manchmal habe ich absolut keine Lust, mit ihr zu spielen, auf den Spielplatz zu gehen oder zu lesen, sondern wünsche nur dringend Ruhe und eine heiße Wanne!
  3. Abends bringe ich die Räuber Prinzessin manchmal eher ins Bett, weil ich so meine abendliche Relax-Zeit herbei sehne!
  4. Ich verstecke mich manchmal vor ihr auf dem Klo, um kurz mein Handy zu checken!
  5. Ich genieße es, meine kinderfreie Zeit auf der Arbeit zu haben und mal in Erwachsenen- Sprache zu reden (als Solomama habe ich hier ja keinen anderen Erwachsenen, es sei denn ich habe gerade Besuch...)
  6. Meine Süße darf... neben ihrer durchaus recht gesunden Ernährung... zwischendurch auch mal einen Fruchtzwerg, Schokolade oder sonstwas an schlimmem Zuckerzeug haben, denn ich bin der Meinung, man kann es auch übertreiben mit der gesunden Ernährung!
  7. Ich bin froh, wenn sie gelegentlich mal von Oma und Opa abgeholt wird!
  8. Ich habe absolut kein schlechtes Gewissen, sie bei ihrer geliebten Tagesmutter abzugeben. Ich freue mich eher, weil sie sich immer so sichtlich freut, diese und die anderen Kinder zu sehen!
  9. Manchmal wünsche ich mir zwei bis drei Tage Zeit nur für mich!
  10. Ich koche gerne und gut, aber ich HASSE backen. Ebenso bin ich schlecht im basteln und malen! Natürlich werde ich da auch an mir arbeiten und wichtige Dinge wie Laternen, Schultüte, Geburtstagskuchen etc. selbst übernehmen! Den Rest lasse ich dann ihre kreative Oma mit ihr machen. Auch bügle ich nichts und kaufe sowohl meine als auch ihre Klamotten danach.

Hier nun also auch die Punkte, die mich in meinen Augen zu einer GUTEN Mutter machen:


               Ich bin eine tolle Mama, weil....
  • Ich meine Maus über alle Maßen liebe und alles, wirklich ALLES, für sie tun würde! 
  • Ich jeden Tag mit ihr lese, singe, spiele und tanze, egal wie ich mich dabei manchmal zum Affen mache.
  • Ich Wert auf ausgewogene, gesunde Ernährung lege und auch selbst mit gutem Beispiel voran gehe. Ausnahmen bestätigen die Regel ;-)
  • Ich ständig was in unserer Wohnung verändere, damit die Prinzessin sich wohl fühlt zuhause. 
  • Wir jeden Tag draußen sind und ich ihr Liebe zur Natur und zu Tieren vermittle. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung...
  • Der Fernseher bei uns erstmal ausbleibt.
  • Wir viele schöne Rituale und einen guten, meist in etwa gleichbleibenden, Rhythmus gefunden haben.
  • Ich die Situationen, in denen ich gereizt und launisch ihr gegenüber war. an einer Hand abzählen kann.
  • Ich viel mit ihr spreche und sie überall mit einbeziehe.
  • Ich alles getan habe, um ihr ihnen Papa zu erhalten. Was ja leider nicht so gut geklappt hat.
  • Mich ihre Entwicklungen brennend interessiert und ich es liebe, ihr dabei zuzusehen, wie sie ein richtiges kleines Persönchen wird!
  • Ich ihr ganz oft sage, wie lieb ich sie habe und wie stolz ich auf sie bin.
  • Ich mit reinem Gewissen sagen kann, dass ich bisher bei allem authentisch und ich selbst geblieben bin und hinter allem, was wir gemeinsam geschafft haben, voll und ganz stehe.

Was macht euch denn in euren Augen zu einer schlechten, bzw gerne auch guten Mutter?


Mittwoch, 12. August 2015

Meine Glücks Formel

Ich weiß mittlerweile, dass ich einige Dinge für mich tun kann, um glücklich und zufrieden mit mir selbst zu sein. Was macht euch denn ausgeglichen und bringt euch innere Harmonie?
Hier also mal meine To Do Liste :-)

  • Was dich stört, das ändere. 
  • Hör auf, dir leid zu tun und Ausreden zu erfinden. Du selbst hältst es in der Hand. Du findest dich zu dick? Nimm ab! Informiere dich wie. Und ich rede hier nicht nur einfach, ich habe in den letzten anderthalb Jahren nach der Geburt 36 kg abgenommen. Wie? Ohne angesagte, angeblich wirksame Diäten! Bewegung und gesunde Ernährung!
  • Tu für dich was dir gut tut. Wenn das Kind schläft, arbeite nicht, sondern nimm dir Zeit für das, was du brauchst.
  • Hör auf, Energie zu verschenken und dich über andere aufzuregen. Lass sie einfach labern.
  • Jemand kritisiert dich konstruktiv? Super, nimm es dir an!
  • Geh raus. Beweg dich. Unterhalte dich.
  • Such dir gute Freunde, schieß falsche ab. Verschwende keine Energie in Menschen die dich runterziehen und dir nicht gut tun.
  • Überwinde deinen Schweinehund und pack die Dinge an. Das tut so gut.