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Sonntag, 29. Mai 2016

Was ich so treibe wenn ich mal Zeit habe....Leidenschaften, Hobbies und Träume

 Hallo ihr Lieben,


ich habe lange nichts mehr von mir hören lassen, aber ich werde nun wieder öfter schreiben. Ich hatte einfach viel um die Ohren...neue Liebe (ich werde berichten...), Führerschein (ich werde ebenfalls berichten), meine Prinzessin in der Trotzphase...einfach keine Zeit!

Ich habe mir mal ein paar Nachrichten durchgelesen, die ich bekommen habe und es gab häufiger Fragen nach dem Motto "was machst du denn so in deiner Freizeit?"

Darum schreibe ich jetzt diesen Artikel zum Wiedereinstieg!

Music was my first love...


...and it will be my last. Meine private Nummer 1 der absolut geilsten Lieder. Und nur zu wahr in meinem Fall. Die Musik ist meine große Liebe, meine Leidenschaft, meine Batterie, mein Seelentröster, mein Akku, mein Zugang zu meiner Seele...















In allen Tiefs meines bisherigen Lebens- und das waren wirklich so einige...war es am Ende immer wieder die Musik, die mich wieder hat aufstehen lassen.

Ich spiele selbst Klavier und Flöte seit ich klein bin. Flöte allerdings macht mir bedeutend weniger Spaß, obwohl ich da noch besser bin, weil ich früher (mit knapp 6) mit dem Unterricht begonnen habe, 
Das war aber eher "gezwungenermaßen", Klavier hingegen wollte ich unbedingt lernen, meine Eltern waren aber der Ansicht, dass dies für so kleine Hände nicht gut sei und ich warten solle, bis ich etwas größer bin.
Ich beharrte aber jahrelang darauf und mit 9 durfte ich dann anfangen, Unterricht zu nehmen. Das war der Beginn einer neverending Lovestory. Es ist einfach mein Ding und das, was mir im Leben am allermeisten Spaß macht (okay neben der Räuberprinzessin natürlich!)

Ich merkte dann schnell, dass ich gerne Lieder, die ich gerade toll fand, völlig egal welche, nachspielte. Das kann ich irgendwie, ich höre sie einmal und wenn ich sie eingängig finde und sie mir merke, kann ich sowohl Melodie als auch Akkorde auf Anhieb nachspielen. Ich kann auch Klassik und so nen Kram, da fahre ich vor allem auf Beethoven ab...

Musik zum Beruf machen lag da immer nahe...


jedoch verlief mein Leben nicht so ganz in den geordneten Bahnen, wie es sollte.
Eigentlich war ein Diplom- Musikstudium geplant, dazu hätte ich aber erstmal mein Abi und nicht nur das Fachabi machen müssen. Rebellisch wie ich in der Phase war, schmiss ich aber die Schule kurz vor dem Abi und beschloss, lieber eine Ausbildung in der Pflege zu machen.

Ein Hobby ist es aber natürlich immer noch.


Schreiben, fotografieren, Videobearbeitung


Das macht mir auch richtig Spaß, ist aber leider immer sehr zeitintensiv und Zeit ist, wie alle Mütter ja wissen, das was oft am meisten fehlt. 
Ich habe immer schon gerne geschrieben. Tagebuch, Liedtexte, Gedichte, irgendwelche anderen Texte...eine Zeitlang war ich bei Textbroker und habe da Texte für andere geschrieben. Gerade habe ich, einfach um mal wieder eine Abwechslung zu bekommen, einen Selbstlernkurs über kreatives Schreiben gemacht (HIER könnt ihr euch das angucken, ich fand es richtig toll!)
Als nächstes möchte ich unbedingt das Blogcamp machen...hat das einer von euch zufällig schon durch und kann mir ein bisschen was erzählen?

Fotografieren tue ich auch gerne, vor allem natürlich meine Kleine...und ich bearbeite Videos, d.h. ich schneide sie zusammen und unterlege sie mit passender Musik.


Ansonsten...


Sind wir gerne draußen im Freien unterwegs, ich fahre gerne Fahrrad, kann super Tischtennis spielen, wandere gerne, mag Tiere und die Natur...treffe mich mit Freunden... :-) Ach ja und ich bin eine Leseratte!


Mein größter Traum ist....


dass ich irgendwann die Möglichkeit doch noch finde, mit einer meiner Leidenschaften Geld zu verdienen, also ein Hobby zum Beruf zu machen. Zwar macht mir mein Beruf Spaß, aber ein riesen Traum wäre es, mein eigener Boss zu sein, meine Arbeitszeit selbst bestimmen zu können...Das wird leider wahrscheinlich aber auch ein Traum bleiben.





Freitag, 15. Januar 2016

Der Vater meiner Tochter und warum es mit uns nicht geklappt hat

Der Vater meiner Tochter ist ein guter Kerl. Leider hat es nur mit unserer Beziehung trotzdem nicht funktioniert. Darum habe ich ihn verlassen, was mir sehr weh tat. 

Ok hier kommt nun ein Post, der schon ewig ein Entwurf ist, mir aber immer einen Tacken zu persönlich war. Nun habe ich mich doch dazu entschieden. Erstens kann der Angesprochene ihn dann auch gleich lesen und zweitens bin ich nun schon sooo oft gefragt worden, was mit dem Papa meiner Kleinen sei. Ihr braucht aber gar nicht auf Angriffe oder Rosenkrieg zu hoffen (ja, es gibt Menschen, die auf sowas hoffen...), das werdet ihr hier nicht finden.

Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, mich nach der Pleite mit meinem Ex aufs Neue komplett unglücklich wegen einem Mann zu machen. Und es HÄTTE mich komplett unglücklich gemacht, mit ihm zusammen zu bleiben. Natürlich habe ich vorher einiges, nein ich korrigiere: Nicht nur einiges, sondern ALLES, versucht, um unsere Beziehung zu retten, alleine da er ja der Vater meiner Kleinen ist und ich selbstverständlich gerne eine Familie, wie man sie sich ja eigentlich vorstellt, gehabt hätte.

Trotzdem war meine Entscheidung am Ende völlig richtig und unausweichlich und ich bin, nach langem inneren Kampf, vielen Zweifeln und immer wiederkehrenden Auf und Abs mittlerweile ganz im Reinen damit. 


Warum musste ich ihn denn verlassen?

Leider leidet er unter Depressionen mit manischen Episoden oder einer chronischen Schizophrenie, welche schubweise ungefähr alle drei Monate auftritt. Dies habe ich erst später, da war ich schon im achten Monat schwanger, überhaupt erst herausbekommen (bzw. angefangen etwas zu ahnen...), denn psychische Erkrankungen sind ganz allgemein sehr schwer zu durchschauen und man denkt nun wirklich nicht gleich an so etwas. Vor allem weil er wirklich ein intelligenter Mann ist, der mit seinem Leben gut klar zu kommen schien, als ich ihn kennen lernte. 

In diesen ein paar Tage andauernden akut wahnhaften Phasen will er auf jeden Fall immer sein ganzes Leben hinschmeißen, erzählt verrückte Dinge, hat Verfolgungsideen und hört Stimmen. Nach ein paar Tagen ist es wie weggeblasen...dann wird er, mal ein paar Tage lang, mal über Wochen hinweg, antriebslos, müde und gleichgültig. Er will dann auch meistens nichts mehr mit mir oder seiner Tochter zu tun haben und sagt, er wolle uns nie wieder sehen. Und ich bin dann anscheinend für ihn immer das Böse in Person. Meistens ist er in diesen Phasen einfach so ein paar Tage oder auch manchmal mehr als eine Woche abgehauen, ohne dass ich wusste wo er war. 

Ich konnte es einfach nicht mehr, es hat mich komplett runter gezogen, das war auch nicht gut für meine Kleine. Sie braucht eine glückliche Mama und keine, die ständig traurig ist. 

Diese Phasen (ich nenne es für mich so...) habe ich mehrmals mitgemacht, inklusive Hoffnung, Glaube an Besserung, Versprechungen seinerseits und der Erkenntnis, dass alles am Ende wieder genauso war wie vorher. Es war auch ein harter Weg für mich, einzusehen, dass ich ihm nicht helfen konnte, weder mit Verständnis, noch mit Liebe, noch mit Versuchen, ihn zu einer Therapie zu überreden.

Denn Hilfe muss man wollen und annehmen. Solange man nicht selber erkennt, dass man etwas verändern möchte, und dafür bereit ist, die nötigen Schritte zu gehen, bringt alles Reden von außen rein gar nichts.

Über die ganze Wut, Verzweiflung, Traurigkeit und auch stellenweise einfach Resignation, die das für mich alles mit sich zog, will ich gar nicht weiter reden.


Trotzdem hatte er einfach mein Herz berührt. 

Er war der zweite Mann, der das geschafft hat. Nicht unbedingt weil er meine zweite große Liebe war, sondern einfach, weil uns ja dieses wunderbare kleine Mädchen verbindet. Auch heute noch verzeihe ich ihm jedes böse Wort, jede neue Phase, jedes neue Versprechen was er dann nicht einhält. Nur schaffe ich es, ihn nicht zu nah an uns heranzulassen, denn das würde uns nur wieder verletzen.


Gerade die Kleine...

Sie ist jetzt fast zwei...es geht einfach nicht, dass er verspricht zu kommen, sie sich freut und er kurz vorher wieder absagt. Wir haben jetzt die Vereinbarung, dass er sie sehen kann, wenn er eine Kontinuität einhalten kann. Egal ob alle zwei Wochen oder alle zwei Monate. Nach einem Jahr hat er nun vor Kurzem erstmals diese Absprache für sich genutzt und sie gesehen. Er möchte das nun alle vier Monate wiederholen.


Es ist sehr schwierig für mich, mit ihm umzugehen, denn alles was ich mache, kann falsch sein...

...z.B. hat er mein Umrühren in meinem Kaffee, wobei ich ihn angelächelt habe, so gedeutet, dass ich etwas Schlimmes gegen ihn im Schilde führe. Ich selber kann mich nicht mal mehr an die Situation erinnern, aber in diesem Wahn ist darüber nicht mit ihm zu reden. Bringt einfach nichts.

Ich konnte mit den Hochphasen, so schlimm sie auch waren,trotzdem immer besser umgehen, als mit dieser danach folgenden Antriebslosigkeit. Es ist sehr anstrengend, wenn man ein kleines Kind hat und sich gleichzeitig ständig um den Mann kümmern muss. Ich habe mich oft gefühlt wie eine Therapeutin, die ich auf gar keinen Fall sein wollte. Und es ist einfach auch so, dass es einen selber mit runterzieht. Er war oft nicht mehr dazu in der Lage, z.B. einen Teller in die Spülmaschine zu räumen...oder überhaupt aus dem Bett aufzustehen. Gespräche, ganz normale? Unmöglich.


Ich hoffe trotz allem immer noch!!

Vielleicht kriegt er es mit Hilfe seiner bald beginnenden Gesprächstherapie (wenn er die überhaupt wirklich beginnt, denn das zweifelt er auch ständig an und es ist auch nicht der erste Anlauf...) irgendwie noch hin. Es wäre sehr schön, wenn er wirklich meiner Kleinen ein Vater werden könnte. Aber dazu muss sich einfach einiges verändern. Auch und gerade unsere Tochter kann nicht damit leben, wenn ihr Vater alle paar Monate eine Krise bekommt und danach auch noch für Tage nur im Bett liegt und ein Pflegefall ist. Zumindest sehe ich das so.

Mir ist auch völlig klar, dass ich mir keine großen Hoffnungen machen brauche. Trotzdem: Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Und am Ende ist es eine Krankheit und wenn er möchte, kann sie vielleicht behandelt werden. Und wenn er diesen sicherlich schweren Schritt macht, werden wir für ihn da sein. Egal was war. Ich weiß dass er nur gemein wird, wenn er nicht er selbst ist.


Noch ein kleiner Blick auf die Situation psychisch erkrankter Menschen

Ich finde es ist eine Katastrophe, dass Menschen, die in psychischer Not sind, so unheimlich lange auf einen Therapieplatz warten müssen.

Das Hauptproblem vom Vater meiner Kleinen ist z.B. einfach, dass er nicht in der Lage ist, sich Ärzten gegenüber klar und deutlich auszudrücken, weswegen er ständig falsch verstanden wird. Er ist einfach eher ein stiller Typ. Es hat ihn auch noch nie jemand dabei unterstützt, seine Meinung zu vertreten und Selbstbewusstsein aufzubauen. Im Gegenteil, seine Familie steht ihm auf diesem Weg null bei und vermitteln ihm lieber, dass er es eh nicht schaffen kann.

Wie soll er sich da alleine einer Therapie stellen, die ihm Hilfe bringen würde?

Es ist meiner Meinung nach wirklich sehr traurig, wie schlecht man hier als Mensch mit einer psychischen Erkrankung Hilfe bekommt. Und wenn man dann Hilfe hat, kann es sehr gut sein, dass man von der gar nichts zu erwarten braucht. Es gleicht fast einer Nadel im Heuhaufen, einen wirklich guten Therapeuten zu finden. Diesen Eindruck habe ich nach vielen Jahren in meinem Job und einigen privaten Erfahrungen gewonnen.

Wenn man nicht für seine Interessen kämpfen kann und niemanden hat, der sich für einen einsetzt (was wirklich leider bei vielen psychisch Erkrankten der Fall ist, die durch ihre Probleme völlig isoliert sind), ist man der Willkür anderer Menschen ausgeliefert. Leider scheinen viele zu vergessen, dass es sich ebenso wie bei einer körperlichen Krankheit um eine wirkliche Erkrankung handelt. Nur in diesem Fall eben um eine Erkrankung der Seele.

Davor ist keiner lebenslang sicher, ebensowenig wie vor Diabetes, Krebs oder anderen Erkrankungen. Es wird Zeit, dass wir mehr Toleranz aufbringen und offener werden für Krankheiten, die man nicht sehen kann!


Was ich abschließend darüber denke:

Wir haben ein Jahr zusammen gewohnt, davon waren neun Monate Schwangerschaft,  und bis auf diese Krisen und seine mangelnde Mithilfe im Haushalt (reicht ja eigentlich auch völlig aus...) haben wir auch sehr viele schöne Momente miteinander gehabt. Er hat eben auch sehr viele gute Seiten, er ist humorvoll, sensibel, sportlich, gutaussehend, intelligent...ich wünsche ihm wirklich nur das Beste. Auch wenn da von meiner Seite aus keine Gefühle mehr vorhanden sind. Eine Beziehung wird es nie wieder geben. Dazu ist viel zu viel passiert,

Ich bin bereit, ihn auch weiterhin auf seinem Weg zu unterstützen und ihm jederzeit eine Freundin zu sein. Auch möchte ich, dass er der bestmöglichste Vater für meine Tochter ist, der er eben sein kann. Ich werde jederzeit dafür kämpfen, dass meine Tochter ihren Papa in irgendeiner Form beim Aufwachsen an ihrer Seite hat und ich werde niemals aus persönlichen Gefühlen ihm gegenüber diesen Kontakt unterbinden oder einschränken. Ich möchte, dass meine Tochter ihre Wurzeln kennt. Und weiß, dass ihr Papa sie lieb hat...denn das hat er!!







Montag, 28. Dezember 2015

Mein Weihnachtsgeschenk für mich selbst!

Ich freue mir wirklich ein Loch in den Bauch :-)

Wir haben hier ja wirklich mühsam jeden Einrichtungsgegenstand gesucht und verschönert...Es ist so ein Hobby von mir, dekorieren und Gemütlichkeit erschaffen.

Ich wünsche mir seit zwei Jahren einen neuen Schreibtisch, mein alter war zu groß für mein Zimmer...aber immer ging irgend etwas anderes vor und so kam es nie dazu, bis....

...gestern, also am zweien Weihnachtstag, ein netter Herr, der unter einen Kilometer von mir entfernt wohnt, seinen für 5€ bei Ebay Kleinanzeigen einsetzte!!

Natürlich wurde schon etwas dekoriert!
Mensch ich freu mich!!

Donnerstag, 24. September 2015

Unser größter Wunsch...mehr Mobilität

Okay. Eigentlich müsste ich sagen MEIN größter Wunsch, weil meine kleine Prinzessin zwar mit anderthalb sehr sprachgewandt ist, aber natürlich noch nicht in der Lage ist, ihren größten Wunsch zu formulieren. Darum habe ich mir mal ihren Kopf zerbrochen ;-)

So habe ich aufgrund einer Einladung zu einer Bloggerparade mit dem Thema "Wir lassen Kinderträume wahr werden" sehr lange und sorgfältig überlegt, was meiner Kleinen wohl langfristig die größte Freude machen könnte. Da gäbe es sicher einiges an Spielzeug, Inneneinrichtung, Kinderzimmergestaltung und so weiter und so fort, aber was würde ihr wohl in ihrem Kinder-und Jugendalter am meisten Zufriedenheit verschaffen? Was könnte ihr wirklich eine sinnvolle Freude, Hilfe und Unterstützung bieten?

Unser aktuell hauptsächliches Fortbewegungsmittel
Dazu muss ich erstmal kurz etwas ausholen:
Ich habe in meiner Vergangenheit eher düstere Erfahrungen mit dem Thema Führerschein gemacht. Ungern erinnere ich mich an etliche Fahrstunden bei einem fast im Rentenalter angekommenen Fahrlehrer, der wohl nicht viel Lust hatte, sich mit Engagement mit mir zu beschäftigen. Er schrie nur rum, war gemein zu mir und sagte, dass ich es niemals schaffen würde, diesen Lappen zu bekommen, weil meine Einschätzung von Entfernungen sowie meine (als Linkshänder oft vorhandene...) Rechts-Links-Schwäche zu gravierend seien.
Da ich jung und noch recht naiv war, glaubte ich ihm aufs Wort. Nach jeder Fahrstunde war ich am Heulen und am Boden zerstört.
Diese Erfahrung war so gravierend, dass ich nie wieder in Angriff nahm, es erneut zu versuchen.


Kann ich wirklich nicht Auto fahren?


Zur Ergänzung lässt sich noch sagen, dass die Fahrschule später sehr schlechte Bewertungen bekam, weil sie wohl häufig versuchte, jungen und unerfahrenen Fahrschülern unnötig viele Fahrstunden aufzuschwatzen mit der Begründung, sie würden es nie lernen, wenn dann nur mit ganz viel Übung.
Mittlerweile haben die auch zugemacht.

An dieser Erfahrung hatte ich wirklich immer zu knapsen. Es konnte doch nicht sein, dass ich, die ich doch sonst wahrlich nicht auf den Kopf gefallen bin, diesen verdammten Führerschein nicht schaffen konnte. Unzählige Menschen sagten mir auch, dass die Probleme, die ich hatte, mit der Fahrerfahrung weggehen oder sich zumindest stark verbessern.

Trotzdem traute ich mich nie, das wieder anzugehen aus Angst, der Fahrlehrer könnte doch Recht gehabt haben und ich würde es erneut nicht schaffen!

Nun aber bin ich Mutter und habe Verantwortung. Seitdem spiele ich im Kopf immer wieder mit dem Gedanken, in wie vielen Beziehungen meine Tochter (und ich) es leichter hätten, wenn ich Auto fahren könnte:


  • Wir wohnen in einem Stadtteil mit dorfähnlichen Busverbindungen. Selbst um z.B. in die Innenstadt (knappe 8 km) zu gelangen, müssen wir mindestens 50 Minuten mit zweimal Umsteigen fahren. Wie soll das werden, wenn meine Kleine älter wird und ihre Freunde treffen möchte? Das wird sie doch frustrieren, wenn sie da erstmal stundenlang durch die Weltgeschichte eiern muss. Es frustriert ja mich als Erwachsene schon oft! Ich würde schon gerne die Möglichkeit haben, da später auch mal Taxi spielen zu können! 
  • Ich könnte sehr viel mehr Geld verdienen, wenn ich einen Führerschein hätte, da sich damit der ganze Bereich der ambulanten Pflege für mich auftun würde. Auch in vielen sonstigen Einrichtungen wird der Führerschein vorausgesetzt. Außerdem wären viele Entfernungen, die ich im Moment einfach nicht bewältigen kann und wegen denen ich etliche tolle Stellen ablehnen musste, einfach viel leichter machbar. 
  • Mehr Geld für mich = sorgenfreieres Leben für meine Prinzessin und die Möglichkeit, ihr viele viele Wünsche zu erfüllen!
  • Die Freizeitgestaltung wäre leichter. Im Moment muss ich ja tierisch viel Zeit nur für die Fahrten kalkulieren. Überhaupt geht ein großer Teil unserer Zeit für das ewige Fahren drauf. Wer will schon nur drin oder in der nächsten Umgebung seine Zeit verbingen? Wir definitiv nicht! Wir fahren viel mit dem Fahrrad, aber alles ist damit eben auch nicht machbar. Gerade da wir hier in einer Umgebung mit sehr vielen Höhenmetern leben.
  • Tägliche Erledigungen, vor allem aber das Einkaufen, würden wesentlich weniger Zeit in Anspruch nehmen.
  • Weniger Zeit für Alltagskram = mehr Zeit für meine Tochter!
  • Urlaube müssten nicht mehr danach geplant werden, ob das Ziel mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar ist. Selbst WENN es das ist, könnten wir auch viel mehr Sachen einpacken. Denn im Moment muss ein großer Rucksack reichen.
  • Alles in Allem wären wir einfach unabhängiger und freier in unseren Planungen.

Aus diesen ganzen Gründen glaube ich, dass ich meiner Kleinen mit einem Führerschein langfristig die größte Freude machen könnte.
Ja, es fällt mir tierisch schwer, das nochmal anzugehen. Aber ich bin sicher, ich schaff das!

Da ich das Geld, was wir haben, für den Monat benötige und außerdem für meine Prinzessin spare, habe ich einfach keine Kohle, um das anzugehen! Ein wenig konnte ich trotzdem schon zur Seite legen, ich denke ich bräuchte 1000-1500€, um ernsthaft diesen Plan in die Tat umsetzen zu können.

Da kam mir dieses Gewinnspiel gerade recht :-)

Bitte votet HIER für die Unabhängigkeit meiner kleinen Prinzessin von den öffentlichen Verkehrsmitteln!



Donnerstag, 3. September 2015

Warum der Job eines Inklusionshelfers nicht immer einfach ist

Als Integrationshelfer hat man einige Hürden zu nehmen. Zum Beispiel, dass sich immer alle über die Inklusion  (für alle, die sich jetzt fragen, was das bedeutet: hier eine gute Definition des Wortes von "Aktion Mensch") aufregen oder zumindest meinen, sich ein Urteil darüber erlauben zu können. Oder die Lehrer und Eltern bemitleiden. Kaum jemand allerdings interessiert sich aber für die eigentlich mit am meisten Betroffenen dabei, nämlich die Inklusionshelfer.

Im Prinizip bedeutet das, ein in irgendeiner Form gehandicaptes Kind (aber auch Erwachsene...)zu begleiten, meistens in der Schule oder im Kindergarten, manchmal auch noch in der Freizeit, und ihm dort die individuell benötigte Hilfestellung zu geben.
Das kann Motivation sein, körperliche Pflegetätigkeiten, Hilfe beim Lernen, bei Konzentrationsstörungen eingreifen, Kontakte herstellen, es ist wirklich von Kind zu Kind verschieden.

Es handelt sich hier wirklich um eine Herzensangelegenheit von mir. Meine Schülerin ist sieben Jahre alt und wiederholt gerade die erste Klasse. Sie wurde bei aufwändigen Testungen als geistig behindert eingestuft, da ihr IQ unter 60 liegt. Dafür hat sie wirklich viele tolle Eigenschaften: sie ist sehr sozial, interessiert an anderen Menschen und äußerst feinfühlig ihrer Umwelt gegenüber. Die Mutter wollte sie unbedingt auf einer Regelschule einschulen, für sie kam eine Förderschule nicht infrage.
Gerade in Mathe und Deutsch hat meine Schülerin gravierende Probleme, in dem Tempo der anderen Schüler mitzukommen.

Was genau ist daran jetzt problematisch?


Ich habe einen erlernten Beruf, nämlich Heilerziehungspflegerin mit dreijähriger Ausbildung, den ich sehr gerne ausübe und der ja perfekt zu diesem Job passt. Dennoch werde ich nicht als Fachkraft anerkannt. Obwohl ich mich um eine anerkannt behinderte Schülerin kümmere, interessiert es nicht, dass ich auch wirklich eine Fachkraft BIN. Es wird auf jedem möglichen Weg versucht, Kosten zu sparen und billige Arbeitskräfte für diesen Job zu gewinnen. Genauso ergeht es fast jedem, der in diesem Beruf arbeitet. Kaum einer wird als Fachkraft anerkannt, obwohl viele mir bekannte Inklusionshelfer eine passende Ausbildung haben. 

Dementsprechend fällt dann natürlich auch die Bezahlung aus. Der durchschnittliche Bruttolohn eines Inklusionshelfers in NRW beträgt 9,50 € die Stunde.

Soziale Berufe werden ganz schön unsozial bezahlt!
Es ist ähnlich wie im gesamten übrigen sozialen Bereich: es wird versucht an Fachkräften zu sparen und ungelernte Kräfte (oft Zeitarbeiter) statt derer einzusetzen. Das läuft ja in Seniorenheimen, Behindertenwohnheimen und Werkstätten und vermehrt auch in Krankenhäusern und Kindergärten genauso ab. Ebenso in völlig anderen Tätigkeitsfeldern.


Anscheinend denken die Menschen, dass man keine besonderen Kenntnisse braucht, wenn man sich zum Beispiel um behinderte Menschen kümmert. Das stimmt aber nicht. Auch diese Menschen benötigen Medikamente, mit denen man sich auskennen muss, Ablaufsplanungen, mit denen man je nach Behinderungsbild vertraut sein sollte und zudem muss man natürlich wissen, wie man mit dem bestimmten Behinderungsformen umgehen kann. Es ist nicht unbedingt einfach, einem autistischen Menschen bei einem Ausraster zu besänftigen oder einem Spastiker während seines Anfalls beizustehen. Ebenso ist es mit der ganzen Pflege: man muss wissen wie man einen bettlägerigen Menschen die richtige Pflege zukommen lässt, wie man jemandem das Essen menschenwürdig anreicht, wie man die Menschen lagert...wie man einen ständig zitternden  Spastiker rasiert oder ihm die Nägel schneidet...

Wir haben alle schließlich nicht umsonst eine dreijährige Berufsausbildung hinter uns.

Was ich darüber denke...


Ein geistig behindertes Mädchen in der Regelschule zu fördern, zu motivieren, zu integrieren und sie ganz allgemein durch die Grundschulzeit zu bringen, erfordert einiges an Fachwissen, Einfühlungsvermögen und Professionalität. Es ist sehr traurig dass dies nicht annährend honoriert wird.

Ich stehe zudem permanent unter dem Spagat zwischen Lehrern und Eltern des Kindes. Den Lehrern will man natürlich möglichst nicht dazwischen grätschen. Für die ist es auch nicht besonders einfach mit uns Inklusionshelfern. Ich weiß nicht wie ich das fände wenn ich Lehrer wäre und es gewöhnt wäre, mit den Kindern alleine in der Klasse zu sein und auf einmal sitzt dort ein anderer Erwachsener mit in meinem Unterricht. Es ist gesetzlich auch überhaupt nicht festgelegt wo die Aufgaben des Inklusionshelfers anfangen und die des Lehrers aufhören. 

Dies ist ein Artikel darüber aus Lehrersicht, gelesen auf halbtagsblog.de

Meine Schülerin hat die Schule gewechselt und in der alten Schule habe ich sämtliche Tätigkeiten, die eigentlich dem Lehrer inne wären ausgeübt. Ich habe ihr Mathe erklärt, bin mit ihr in den Fächern, in denen sie gestört hat, rausgegangen, habe im Unterricht hauptsächlich mit ihr hinten gesessen und ihr dort die Sachen erklärt, weil sie sich auf ihrem Platz nicht konzentrieren konnte und so weiter und so fort. Ist das gelungene Inklusion? Das eine Schülerin entweder aus der Klasse hinaus muss oder abgegrenzt von der Klasse hinten sitzt?
Bildergebnis für inklusion behinderung
Bild von de.fotalia.com
Das wären ja auch eigentlich gar nicht meine Aufgabe gewesen, sondern die einer Lehrkraft, beziehungsweise der drei Tage in der Woche anwesenden Sonderpädagogin. 
Ich hatte dadurch eine ziemliche Verantwortung. Zudem kommt noch dazu, dass es der ehemaligen Klassenlehrerin ganz gut gefiel, wenn man auch den anderen Schülern zwischendurch etwas erklärt oder beim Austeilen der Lernmaterialien hilft oder in den Pausen Streitschlichter spielt und so weiter. 

All das sind Sachen wofür wir gut genug sind. Geht es dann aber darum, bei reflektierenden Gesprächen über das Kind mit Ämtern, Eltern oder zuständigen Rententräger ein Feedback zu geben, werden wir Integrationshelfer selten oder überhaupt nicht genannt. Obwohl wir einen ganz und gar nicht unerheblichen Anteil an der schulischen Entwicklung des Kindes beitragen.

Das Ganze mal beleuchtet mit den Augen einer Mutter:


Die Eltern wiederum hätten natürlich am liebsten, dass ihr Kind völlig aufblüht und ganz normal an der Schule teil haben kann. Natürlich haben sie auch Wünsche, wie ihr Kind in der Schule behandelt werden soll und wie der Integrationshelfer mit den Lehrern dementsprechend umgehen soll. Sie fragen dann, ob man nicht dieses mit dem Lehrer besprechen kann oder jenes umsetzen kann. Das ist ja auch völlig verständlich, ich als Mutter würde genau das Gleiche für mein Kind wollen. Viele Lehrer finden es nur leider nicht so toll, wenn der Integrationshelfer mit Forderungen und Wünschen ankommt. Nicht alle, aber einige sind mit der Integration völlig überfordert und ihnen ist einfach nur wichtig, dass der Unterricht wie gewohnt in seinen Bahnen läuft.

Bitte versteht mich jetzt nicht falsch, ich habe sowohl für Lehrer als auch für Eltern natürlich großes Verständnis. Die Lehrer haben auch ihren Beruf ausgesucht, weil sie Lehrer sein wollten und keine Sonderpädagogen. Ebenso habe ich mir mein Beruf ausgesucht, weil ich fördern und helfen wollte. Ein Lehrer wollte ich ganz sicher nie werden.

Die Lehrer möchten deswegen natürlich, dass das Kind unproblematisch in der Schule mitkommt, die Eltern möchten, dass das Kind mit allen gut klar kommt und möglichst schnell Besserungen zeigt. Zudem ist man für beide jederzeit der Puffer, wenn etwas nicht gut läuft. Mein Kind zum Beispiel hat einen IQ von unter 60 und von mir wird erwartet dass sie normal in der Schule mitkommt. Wie soll das gehen? Vor allem, wenn ich mich dafür einsetze, dass sie wirklich integriert wird und auf ihrem Platz sitzen bleiben darf, wie soll ich ihr dann während dem Unterricht etwas erklären, ohne die anderen zu stören?

Dazu kommen organisatorische Schwierigkeiten...


Natürlich ist es auch immer ein Problem mit den Urlauben, die man ja gezwungenermaßen hat wegen den Schulferien. Ich bin also gezwungen, in den Ferien frei zu machen. Bei den meisten Arbeitgebern, die Integrationshelfer einstellen, wird dann folgendermaßen vorgegangen: die Integrationshelfer sollen  sich während den Sommerferien arbeitssuchend melden. Natürlich ist das keine super Lösung wenn man jedes Jahr sechs Wochen zum Arbeitsamt rennen muss. Mein Arbeitgeber, nach dem ich aber auch lange suchen musste, hat es so geregelt dass ich ein Arbeitszeitkonto habe, wo diese Zeiten dann verrechnet werden. Dadurch habe ich natürlich dann allgemein weniger raus.

Es ist für alle Beteiligten keine einfache Sache mit der Inklusion. Das haben sie sich wieder ganz toll ausgedacht. Hauptsache wir schließen ein paar Förderschulen und schreiben uns fett Inklusionsland auf die Stirn. Über die Umsetzung hat sich aber anscheinend niemand wirklich Gedanken gemacht. Es ist ja auch ein toller Gedanke alle Kinder gemeinsam zu beschulen, aber ich weiß wirklich nicht, ob es für jedes Kind die beste Lösung ist. Die Kinder merken doch oft, dass sie in der Schule nicht mit den anderen mithalten können und igeln sich nach dieser Erfahrung ein. Ob da nicht in manchen Fällen eine Förderschule, wo speziell auf ihre Bedürfnisse eingegangen wird, ihr Tempo berücksichtigt wird und sie unter anderen Kindern mit ähnlichem Förderbedarf sind, besser für sie wäre?

Dazu fand ich einen Artikel aus dem "Tagblatt" sehr gut, zu lesen hier!

Gute Ansätze wären eventuell, in jeder Klasse mit Kindern, die speziellen Förderbedarf haben, feste Inklusionshelfer, natürlich mit qualifizierter Ausbildung, einzustellen, die sich dann um mehrere Kinder kümmern könnten. Das wäre auch mein persönlicher Hoffnungsschimmer.

Auch müssten die jeweiligen Aufgaben klarer abgeteilt werden. So oder so gibt es noch eine Menge Gesprächsbedarf von allen Seiten. Für die anderen Regelschulkinder ist es ja auch wichtig, dass die Qualität ihres Unterrichtes nicht leidet, das muss man ja auch berücksichtigen!

Hier noch ein Artikel aus der WAZ darüber, was die Probleme sind, wie schlecht das alles bedacht wurde, wie viel es zudem den Staat auch kostet und wie eine Lösung in Zukunft aussehen könnte.

Wie geht es denn meiner Schülerin?


Auf der neuen Schule läuft es für meine Schülerin bedeutend besser: die Klassenlehrerin ist toll, bisher mussten wir noch kein einziges Mal den Unterricht verlassen und hinten sitzen muss sie auch nicht. Auch wenn sie eine falsche Antwort gibt, geht die Klassenlehrerin flexibel darauf ein und gibt ihr nicht wie die alte das Gefühl, nichts zu können. Im Gegensatz zu der alten Klassenlehrerin erstickt sie auch Gelächter über meine Schülerin und Spott der anderen Schüler im Keim. Ich bin guter Hoffnung, dass wir an dieser Schule ein gesundes Mittelmaß und einen vernünftigen Umgang miteinander finden.

Mittwoch, 19. August 2015

Ein schönes neues Spielzeug für Mama- was für andere Frauen die Schuhe sind, ist für mich...

Heute habe ich mir einen wirklich großen Wunsch erfüllt:
Ich habe mir ein Tablet gekauft.
Ich muss dazu sagen, dass bei mir der Kauf eines erwünschten elektronischen Gerätes wohl vergleichbar ist, wie wenn viele andere Frauen wahrscheinlich Schuhe oder Handtaschen kaufen.
Ich stand schon so oft im Laden vor genau diesem Ding und habe es bewundert. Jetzt habe ich es mir einfach gegönnt. Und es entspricht natürlich allen meinen Erwartungen.
Nachdem die Post zwei Tage gebraucht hat um es mir zu liefern, habe ich dann natürlich direkt angefangen, es einzurichten. Es ist wirklich ein Riesending und ich bin jetzt schon der totale Fan davon. Ein Laptop war mir immer zu groß und ein Handy zu klein. Ich wusste deswegen schon seit es die Dinger gibt, dass ich mit einem Tablet bestens bedient wäre. Aber im ersten Jahr mit meiner Kleinen musste ich ja etwas sparen, weswegen ich mir keins leisten konnte.
Ich habe mich für das Galaxy Note Tablet 2014 Edition entschieden und spiele jetzt seit ungefähr 4 Stunden daran herum. Genau genommen seit Prinzessin im Bett ist. Es hat genau die richtige Größe, um damit alles zu machen was ich machen möchte (10,1 Zoll).
Besonders begeistert bin ich von der Sache mit dem Stift und genau darauf hatte ich auch gehofft. Da ich ja auch viel Tagebuch schreibe, ist das für mich ein Paradies. Und obwohl ich noch nicht viel geübt habe klappt es eigentlich im Prinzip auf Anhieb. Und das als Linkshänder.
Man wie ich mich freue! :-D

Das Kindermutmachlied

Ich arbeite ja in der Inklusionshilfe und meine Schülerin wiederholt an einer neuen Schule die erste Klasse.
Zur Einschulung gab es einen Gottesdienst (ich kann mich gar nicht erinnern, ob es das bei uns früher auch gab?) und das war total feierlich und schön!

Es wurde ein Lied gesungen, an das ich bestimmt seit mehr als 25 Jahren nicht mehr gedacht hatte und das ich früher als Kind, wie mir dann sofort einfiel, sehr geliebt habe: Das Kindermutmachlied.
Und erstaunlich: Ich konnte es wirklich komplett auswendig mitsingen...

Seitdem (das ist schon ein paar Tage her) habe ich einen tierischen Ohrwurm davon!

Es passte auch so gut zu meinem kleinen Schützling, ich hoffe und wünsche mir so sehr, dass sie mit dem Wechsel auf eine neue Schule nun die Kurve bekommt!


Sonntag, 16. August 2015

Baby Led Weaning...die Alternative zum oft verhassten Brei

Ohne dass wir es vorher großartig geplant hatte, gab es bei uns keinen Brei.

Jeder Versuch endete in einer Katastrophe. Räuberin machte das einfach nicht mit. Aus Zufall hatte sie so mit fünfeinhalb Monaten dann einmal eine Dinkelstange in der Hand...Sie hatte so offensichtlich Spaß diese zu verzehren, dass ich ihr gleich ein Stück Apfel in Pommesform in die Hand drückte. Auch dieser wurde mit großer Begeisterung und in atemberaubenden Tempo verzehrt.
Das brachte mich auf die Überlegung, warum sie denn eigentlich nicht babygerechtes Essen als Fingerfood haben dürfte. Musste das mit dem Brei wirklich sein? Ich fragte Doktor Google. Der spuckte ziemlich schnell den Begriff BLW (Baby Led Weaning) aus. Eine laut Google neuartige Form der Beikost.

Jetzt fing ich an, genauer nachzulesen und erfuhr, dass dies wirklich eine Möglichkeit der Baby Ernährung  bei Beikoststart ist!

Allerdings verstand ich nicht wirklich (und habe es auch bis heute nicht verstanden) warum es dafür so einen Modenamen gibt und was daran so neu sein sollte. Wenn wir zum Beispiel einmal unsere eigenen Eltern oder Großeltern fragen, hören wir doch oft “ja, so haben wir euch auch ernährt!“ Von mir selbst gibt es ein Bild im Fotoalbum, laut Datum war ich darauf viereinhalb Monate alt, auf dem ich dabei bin, eine rohe Möhre zu verzehren.

Da gab es nämlich das ganze Hin und Her mit Brei und Gläschen und was da alles dranhängt noch nicht. Ich habe dabei sowieso die Krise bekommen. Es musste ja wirklich alles in einer bestimmten Reihenfolge ablaufen mit dem Brei. Erst nur Karotte, nach zwei Wochen so und so oft ergänzen mit Fleisch, natürlich unter allen Umständen alles selber kochen. Gläschen geben ja angeblich nur Rabeneltern ihren Kindern. *DAS IST GANZ SICHER NICHT MEINE PERSÖNLICHE MEINUNG!!*

Ich fand das ganze mit dem BLW auf jeden Fall toll und vor allem schien meine Tochter es zu lieben! Natürlich muss man dabei auch einiges beachten, zb. was das Baby noch nicht haben darf oder was zumindest als bedenklich gilt (Salz, Honig etc.) und einiges muss gegärt oder gekocht werden, weil es noch zu hart ist, aber im Großen und Ganzen können die Kleinen relativ schnell völlig normal vom Familientisch mitessen. Wenn man sowieso einigermaßen Wert auf seine Ernährung legt und gesund kocht, finde ich das eine ernstzunehmende Alternative zum Brei.

Hier kann man sich darüber eingehender informieren.

Allerdings finde ich es sehr sehr schade, dass auch bei diesem Thema von einigen Praktizierenden natürlich wieder völlig übertrieben und reglementiert wird. Dieses in meinen Augen sinnfreie diskutieren muss es wohl für manche Mütter bei jedem Thema geben. Ich war in einer Facebookgruppe über das Thema BLW, in der man keine einzige normale Frage stellen konnte, ohne das eine Grundsatzdiskussion entflammte.

Ich erinnere mich noch, dass ich einmal gefragt habe, wann die Leute denn dem Baby das erste Mal Leberwurst aufs Brot geschmiert hätten (meine Kleine wollte soo gerne meine Leberwurststulle haben...) und ich völlig empörte Antwort gekriegt habe, dass die Kinder auch mit sechs noch keine Leberwurst essen dürften und das Leberwurst, die man fertig kauft, sowieso unheimlich ungesund sei! Wenn dann sollte man sie doch lieber wenigstens selbst herstellen! So etwas unverantwortliches habe man selten gehört... es entflammte eine Grundsatzdiskussion über Fleisch und vegetarische oder vegane Ernährung. Das war das erste und einzige Mal, dass ich dort etwas gefragt habe und ich habe die Gruppe auch recht schnell verlassen :-)

Ich habe dieses Buch hier über BLW gelesen. Es gibt noch einige Buchalternativen, bekannt ist unter anderem “Junika beginnt zu essen“.Da gibt es auch eine Facebook Seite zu mit vielen Rezepten zum Nachkochen.



Ich finde es ist bedeutend weniger stressig. Minuspunkt ist, dass man wirklich dicke Nerven haben muss wenn man hinterher sauber macht. Denn das Baby ißt natürlich nicht von Anfang an perfekt und vieles landet auf dem Boden oder dem Baby oder auch an der Wand. Ich kann mir aber vorstellen dass das beim Brei auch passiert.

Ich habe einiges aus dem Buch und anderen Anleitungen für uns zwei einfach bedürfnisorientiert abgewandelt.
Beim BLW wird zb. eigentlich erwartet, dass das Baby mit der Hand ißt. Ich habe meine Tochter aber, sobald sie danach greifen wollte, mit dem Löffel experimentieren und essen lassen. Das Baby sollte laut Plan auch absolut gar keinen Brei bekommen. Meine Kleine aber ißt mittlerweile (seitdem sie es alleine kann...) unheimlich gerne zwischendurch mal einen Grießbrei.

Ich habe nun eine 18 Monate alte Tochter, die super mit dem Löffel so gut wie jede Speise ißt, einen gesegneten Appetit hat und vor allem kerngesund ist!

Samstag, 15. August 2015

Warum die Suche nach der richtigen Betreuung für meine Räuberprinzessin nicht leicht war

Was habe ich Energie ver(sch)wendet, um die richtige Betreuung für meine Kleine zu finden. Es war ein langer (drei Monate andauernder) Weg durch Krippen und Tagesmütter, durch Eingewöhnungen und Eingewöhnungsabbrüche. 

Ich hätte im Leben keine Arbeit angenommen, wenn ich Bauchschmerzen wegen der Betreuung meiner Tochter gehabt hätte. Der erste Versuch war eine Kinderkrippe, wo ich erst einen guten Eindruck hatte. 
Nachdem ich aber dort zu Eingewöhnung mit meiner Räuberin war und festgestellt hatte, dass sie die Kleinen lange weinen ließen ohne sie hochzunehmen und zu trösten, sobald die Eltern weg waren (und wir sprechen hier von einjährigen oder noch jüngeren Kindern...) und dabei auch die Meinung vertraten, dass die Kinder dies bräuchten, um selbständig zu werden und sich abzunabeln, war diese Einrichtung für uns schon nach zwei Tagen Engewöhnung wieder gestorben. Ich bin nämlich der Meinung, so kleine Kinder darf man nicht lange weinen lassen! Niemals und unter gar keinen Umständen! Ebenfalls ja wieder ein heißumstrittenes Thema ("jedes Kind kann schlafen lernen" und so...) 

Vor allem haben sie die betreffenden Eltern darüber auch gar nicht informiert, als die ihre Kinder abholen kamen. Das stieß mir auch sehr übel auf. Aber vielleicht hatten sie den Eltern ja auch schon vorher klargemacht, dass sie sich so verhalten würden und die Eltern fanden es nicht schlimm oder sogar richtig?

Hinterher hatte ich noch riesigen Ärger mit denen. Ich musste nämlich schon zu Beginn der Eingewöhnung einen Wisch unterschreiben, dass ich den Platz in Anspruch nehmen möchte und eine Kaution hinterlegen, die sich dann bei Krippeneintritt (ein ganzes Jahr später hätte meine Süße da erst hingesollt) mit dem Geld für die Mittagsmahlzeit verrechnen würde.
Hab ich auch gemacht...wir reden gerade von 120€!

Als ich dann gesagt habe, dass meine Kleine dort nicht hinkommt, wollten die die Kaution nicht wieder rausrücken, denn angeblich hätten andere Eltern (ein ganzes Jahr vorher wieder abgemeldet, ist klar...) wegen uns nicht die Möglichkeit zur Anmeldung gehabt, weswegen sie die Kaution komplett einbehalten wollten.
Nicht mit mir natürlich, habe ein höfliches Schreiben aufgesetzt (in sowas bin ich sehr gut) und eine Frist gegeben, bis wann das Geld spätestens zurückgezahlt werden soll. Unausgesprochene Drohung, sonst mit einem Anwalr dort aufzukreuzen. Hat gut gewirkt, kurze Zeit danach fand ich die komplette Kaution fristgerecht auf meinem Konto wieder ;-)


Die zweite Tagesmutter packte sich die Kinder (das Älteste zwei!) für meinen Geschmack richtig grob am Oberarm und zog sie zu sich heran, um sie dann an zu schreien, wenn sie in ihren Augen etwas falsch gemacht hatten (wir reden von Nichtigkeiten wie zb. der eine Zweijährige hatte nicht gefragt, bevor er sich ein zweites Stück Obst genommen hatte...). Das war für mich nach einem Tag Eingewöhnung sofort wieder Geschichte. Natürlich habe ich sofort etwas gesagt, daraufhin meinte sie nur, das sei Pädagogik und mit fünf löeinen Kindern müsse man sich eben durchsetzen können. Keine Frage, aber so?

Ebenso hat mich bei ihr nachdenklich gemacht, dass sie bei mir ständig über die Eltern der anderen Kinder herzog, auch während deren Nachwuchs genau daneben saß...eine gute Tagesmutter sollte in meinen Augen doch eine gewisse Toleranz ihren "Kunden" gegenüber aufweisen und, wenn sie schon dringend lästern muss, dies nicht in Gegenwart der Kinder oder anderer Eltern tun. Ich habe sie darauf auch angesprochen, woraufhin sie äußerst patzig und kritikunfähig reagierte. Ein weiterer Minuspunkt.

Ich dachte mir auch wie geht sie mit den Kindern um wenn keiner dabei ist, wenn sie sich schon so verhält WENN jeemand zuschaut?

Mittlerweile hat sie ihre Lizenz verloren, weil außer mir sich auch andere Mütter über sie beschwert haben beim Jugendamt. Es ist mir unbegreiflich, wie die Eltern, die ihre Kinder dort schon hatten, das nicht sehen konnten und ihre Kinder da lassen konnten! Das kann ich mir nur dadurch erklären, dass sie so verzweifelt einen Platz brauchten, um arbeiten gehen zu können und da vielleicht über vieles hinweg gesehen haben.

Es folgten drei weitere Anläufe bei zwei Tagesmüttern und einem Tagesvater, der toll war, aber leider paßte es wegen irgendwelchen organisatorischen Dingen (Zeiten, Weglänge, Verbindungsprobleme mit dem ÖVP) nicht.

Ich war eigentlich schon an dem Punkt, es aufzugeben und, was ich in meinem Leben nie wollte, ein Jahr Unterstützung vom Amt in Kauf zu nehmen, um noch ein zweites Jahr mit meiner Kleinen zu Hause bleiben zu können. Dann hätte sie danach ja schon ihren Kindergartenplatz sicher gehabt.


Dann gerieten wir an unsere jetzige Tagesmutter. Das war ein absoluter Glücksgriff und vor allem ein absoluter Zufall. Normalerweise ist sie schon Monate vorher ausgebucht. Man hat keine Chance einen Platz zu bekommen, wenn man ihn nicht schon in der Schwangerschaft anmeldet. Da ich aber schon aus der Gemeinde mit ihr bekannt war und ein Kind plötzlich früher dort weg ging, weil es früher als erwartet in den Kindergarten kam, bot sie mir einen kurzfristigen Platz an, nachdem ich durch einen weiteren absoluten Zufall über die Situation in der wir steckten mit ihr ins Gespräch gekommen war.

Wir konnten dann auch gleich mit der Eingewöhnung loslegen. Es lief völlig reibungslos, meine Prinzessin und die Tagesmutter liebten sich gleich auf den ersten Blick! Die anderen Kinder, wovor ich etwas Angst hatte, da meine Kleine etwas ängstlich und schüchtern anderen Kindern gegenüber war (ist nach einem halben Jahr dort rein gar nichts mehr von zu spüren...) mochte sie auch und ich konnte ungeplant schon nach vier Tagen Eingewöhnung für eine Stunde gehen, völlig ohne Weinen, obwohl meine Süße vorher immer super anhänglich war und ich eigentlich nie auch nur den Raum wechseln konnte ohne sie!

Meine Weggehzeiten wurden immer länger und nach drei Wochen war die Eingewöhnung abgeschlossen und mein Kind wirkte mit der Situation völlig im Reinen.
Die Tagesmutter ist aber auch wirklich ein Traum! Bei so gut wie jedem Wetter sind die Kinder draußen, auch oft unterwegs in Krabbelgruppen, Zoos oder Tierparks, sie singt und spielt mit ihnen, ihre pädagogischen Methoden finde ich toll (ich habe noch nie mitbekommen, dass sie einem der Kinder gegenüber auch nur die Stimme erhoben hat, trotzdem ist sie konsequent, sie hat klare Regeln und Grenzen), sie kocht super, hat selber vier ältere Kinder, es ist wie eine richtige Großfamilie!

Wie waren denn eure Erfahrungen mit Tagesmüttern, Krippe und Co?


Freitag, 14. August 2015

Als Single Mama glücklich sein? Teil 1

Viele denken immer, als Alleinerziehende könnte man nicht glücklich sein. Wie die darauf kommen, weiß ich auch nicht so genau.




Hier kommt Teil eins meiner persönlichen Analyse. Gegliedert in die Punkte, die meiner Meinung nach relevant für die Fragestellung sind.

1) Glücklich ohne Partner, geht doch gar nicht, oder? 

Ich denke das ist erst mal eine Sache der Organisation und inneren Einstellung. Wenn man krampfhaft auf der Suche nach einem Partner ist oder ebenso krampfhaft versucht, seine Beziehung zum Kindesvater wieder hin bekommen, obwohl eigentlich schon klar ist, dass Hopfen und Malz verloren ist, wird man wahrscheinlich abends dasitzen und sich denken: "Und DAS soll jetzt mein Leben sein?"

Ohne Witz, ich kenne einige Paare, die sich nur noch fetzen. Wo jeden Tag mehr oder weniger aktuell die Frage im Raum steht: "Bringt unsere Beziehung noch was oder sollen wir uns lieber trennen?" Da geht es teilweise um die kleinsten Banalitäten wie zb. das Fernsehprogramm, die Abendgestaltung, den Haushalt...man was bin ich dann immer froh, dass ich DAS nicht habe! Ich weiß nicht, wie es in ein paar Jahren aussieht, ob ich mir da jemanden herbeisehne, aber momentan kann ich mit voller Überzeugung sagen, dass ich absolut nicht auf der Suche nach einer neuen Liebe bin.

Warum sollte mein Glück und meine innere Zufriedenheit auch ausschließlich von einer Beziehung abhängig sein? Ist die Liebe zu anderen nicht auch erfüllend? Zu seiner Familie, den Freunden, dem Kind?

Ich habe mir mittlerweile meinen Alltag so organisiert, dass sowohl meine Kleine als auch ich glücklich und zufrieden miteinander leben können. Dabei ist es mir auch wichtig, dass ich einiges für mich selbst tue. (Lies dazu doch bei weiterem Interesse auch DAS).

Natürlich kann ich nicht wissen, wie sehr ihr ihr Vater wirklich fehlt und ich habe wirklich alles gegeben, um ihr einen guten und konstanten Kontakt zu ermöglichen, doch wenn Papa nicht mitspielen möchte, kann ich das leider nicht erzwingen. Ich denke es war wichtig das zu erkennen und zu akzeptieren.


Original: www.Spruch-des-tages.org
















2) Ich nehme mir selber den Druck bei der Organisation...

Den Haushalt habe ich mir mittlerweile so eingeteilt, dass ich wenn ich Zeit habe immer ein bisschen erledigen. (Hier aus einem freien Google Book: Das Prinizip der Vier-Minuten-Aufgaben! Wer nicht extra lesen will: Es bedeutet, alles, was innerhalb kürzester Zeit erledigt werden kann wie zb. Wäsche waschen, Spülmaschine ausräumen, saugen etc...erledigt man SOFORT, denn dafür ist wirklich IMMER Zeit!)

Es gibt bei uns auch keine festen Waschtage und keine festen Putztage mehr. Ich sehe den Dreck und mache ihn weg. Das ist mein Leitsatz. In diesem Artikel erkläre ich übrigens, wie das für mich persönlich super klappt. Es ist bei uns zwar natürlich oft chaotisch aufgrund von herumfliegendem Spielzeug, aber stets sauber und gemütlich, ohne dass ich besonders viel Stress oder Zeit investiere!

3) Arbeit- entscheide selbst, wie wichtig sie dir ist und steh dann zu deiner Entscheidung!

Mit der Arbeit (anklicken für einen älteren Artikel zum Thema) habe ich es so gut wie möglich für uns beide organisiert. Mittlerweile bin ich unabhängig vom Amt oder sonstigen Hilfen. Klar, mehr Geld könnte man immer haben und die finanzielle Situation ist sicher für niemanden einfach, der Soloelternteil ist!

Ich habe viel Zeit für meine Kleine und zudem das tolle Gefühl, dass ihr die Tagesmutter, deren spezielle Förderung und die anderen Kinder dort sehr sehr gut tun. So habe ich absolut kein schlechtes Gewissen, arbeiten zu gehen. Und ich muss ehrlich zugeben, dass mir mein Job und das Stück Raum, das ich dort alleine für mich habe, gut tun.

Ich habe aber auch nicht die erste beste Betreuungsstelle ausgesucht und hätte, wenn ich niemanden gefunden hätte der uns zugesagt hätte, notfalls auch in Kauf genommen, ein Jahr länger bis zu Prinzessins Kindergarteneintritt  zu Hause zu bleiben und damit zu leben, eine Zeit lang Geld vom Amt zu bekommen. Das ist natürlich nicht toll und sicherlich keine Dauerlösung, aber für mich die bessere Alternative, als nie Zeit für mein Kind zu haben, mit einer Betreuung zu leben, bei der man kein gutes Bauchgefühl hat und das permanente Gefühl zu haben, sich dauernd aufzureiben und zehnteilen zu müssen. 

Das muss jeder für sich herausfinden, da kommt es auf viele Faktoren an.

Hier geht es weiter zu Teil 2, Thema zb. Vorurteile und wie man sich dagegen abhärtet


Mittwoch, 12. August 2015

Meine Glücks Formel

Ich weiß mittlerweile, dass ich einige Dinge für mich tun kann, um glücklich und zufrieden mit mir selbst zu sein. Was macht euch denn ausgeglichen und bringt euch innere Harmonie?
Hier also mal meine To Do Liste :-)

  • Was dich stört, das ändere. 
  • Hör auf, dir leid zu tun und Ausreden zu erfinden. Du selbst hältst es in der Hand. Du findest dich zu dick? Nimm ab! Informiere dich wie. Und ich rede hier nicht nur einfach, ich habe in den letzten anderthalb Jahren nach der Geburt 36 kg abgenommen. Wie? Ohne angesagte, angeblich wirksame Diäten! Bewegung und gesunde Ernährung!
  • Tu für dich was dir gut tut. Wenn das Kind schläft, arbeite nicht, sondern nimm dir Zeit für das, was du brauchst.
  • Hör auf, Energie zu verschenken und dich über andere aufzuregen. Lass sie einfach labern.
  • Jemand kritisiert dich konstruktiv? Super, nimm es dir an!
  • Geh raus. Beweg dich. Unterhalte dich.
  • Such dir gute Freunde, schieß falsche ab. Verschwende keine Energie in Menschen die dich runterziehen und dir nicht gut tun.
  • Überwinde deinen Schweinehund und pack die Dinge an. Das tut so gut.




Samstag, 24. Januar 2015

Irgendwie muss ich ja anfangen

Ich möchte beginnen, einen Blog zu schreiben. Da ich im Hinterkopf habe, dass dies später eine Art Autobiografie wird, ich aber noch nie so etwas gemacht habe, schreibe ich nun erst einmal einfach auf, was ich so denke.
Das soll erst einmal in einer Art Tagebuch geschehen, bis ich etwas aufgewärmt bin. Ich habe in meinem Leben viel erlebt und möchte einfach erst einmal irgendwo anfangen.
Dies halte ich für eine gute Art Menschen an meinen Erfahrungen teilhaben zu lassen und eventuell Gleichgesinnte zu finden.
Sicherlich werde ich mit der Zeit warm werden und und besser schreiben. Das hoffe ich zumindest... :-)